Hans Neithardt Hansch feiert goldenes Ordinationsjubiläum
„Das Besondere an ihm ist, dass er für die Aufgabe brennt. Und damit zündet er viele Menschen an,“ sagte Pastor Hartmut Giesecke von Bergh. Von dem Vorsitzenden des GAW Osnabrück und vielen anderen Festrednern gab es flammende Reden und immer stand Hans Neithardt Hansch im Mittelpunkt. Der Pastor aus Berge, ehemaliger Vorsitzender der GAW Hauptgruppe Osnabrück und ehemaliger Superintendent des Kirchenkreises Emsland-Bentheim feierte sein goldenes Ordinationsjubiläum in Osnabrück.

Hans Neithardt Hansch feiert goldenes Ordinationsjubiläum
Wie seine Ordination vor 50 Jahren feierte Hans Neithardt Hansch (Mitte) sein goldenes Jubiläum in der Matthäus Kirche Osnabrück. Mit dabei waren seine Frau Maria Elisabeth, seine Tochter Frederike, sein Weggefährte Eckhard Pfannkuche (li.) und GAW-Vorsitzender Hartmut Giesecke von Bergh (re.).
Er war engagierter Reiseleiter, Kabarett reifer Gemeindeveranstalter und einfühlsamer Seelsorger, zählte Karin Jabs-Kiesler auf. Die Bürgermeisterin  aus Osnabrück nannte damit drei Aufgaben von vielen, die Hans Neithardt Hansch 50 Jahre lang im Pastorenamt der evangelisch  lutherischen Landeskirche ausfüllte. Vielseitigkeit und Leidenschaft für Menschen, Gemeinde und Kirche kennzeichnen seine Arbeit. Die Verdienste seien groß und die Aufgabenliste lang, deshalb sei dieses Fest mehr als „ein christliches Klassentreffen“, so Eckhard Pfannkuche, ehemaliger Superintendent und Weggefährte Hansch’. In der Matthäuskirche, Osnabrück, stellte Pfannkuche seine Predigt unter das gleiche Bibelwort, das Hansch vor genau 50 Jahren an gleichem Ort vom damaligen Landessuperintendenten Kurt Degener mit auf den Lebens- und Berufweg gegeben worden war.

Hans Neithardt Hansch war 1964 zum Pastor ordiniert und zunächst kommissarisch mit der Pfarrstelle der Matthäusgemeinde betraut worden. Hansch wirkte 16 Jahre in der Gemeinde und stieß vieles an: z. B. erhielt die Gemeinde  einen Kindergarten und unterstützte Problemfamilien, Kirchenchor, ein reger Besuchsdienstkreis und andere Gruppen wurden gegründet, enge Kontakte zum Landeskrankenhaus und dem Karl Luhmann Heim für taubstumme Menschen entstanden. 1980 wurde Hans Neithardt Hansch Superintendent des Kirchenkreises Emsland-Bentheim. Am Reformationstag 1998 wurde er in den Ruhestand verabschiedet. Ruhestand bedeutete für ihn, neue Aufgaben anzunehmen. Er wurde Urlaubspastor, Vorsitzender der Regionalgruppe im Gustav Adolf Werk, dem Diasporawerk der evangelischen Kirche, und leidenschaftlicher Sänger im Kirchenchor Berge.

Den Dank, den Hansch zu seinem Ordinationsjubiläum vielfach erhielt, gab er an die große Gemeinde weiter. „Sie alle haben meinen Dienst gefördert und begleitet. Mein Leben war in und mit der Kirche und so wird es immer bleiben,“ sagte der 78-Jährige Berger. 
 
Faltblatt Jahresfest 2014
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Musizieren für das Jugendorchester Buenos Aires

Schülerorchester des ev. Gymnasiums Nordhorn
Andrea Giesecke von Bergh und das Schülerorchester des Evangelischen Gymnasiums Nordhorn spielten für junge Musiker in den Armenvierteln Buenos Aires.

Jugendliche spielen für Jugendliche, genauer gesagt: Schülerinnen und Schüler des Evangelischen Gymnasiums Nordhorn treten für ihre Freunde im Jugendorchester der argentinischen Partnerkirche, ierp, auf. 216 Euro wurden bei den Konzerten gespendet, Geld, das neue Musikfreuden und damit Anerkennung und Selbstwertgefühl in die Armenviertel von San Fernando bringt.


Unter der Leitung ihrer Musiklehrerin Andrea Giesecke von Bergh traten die Nordhorner Schüler beim Benefizkonzert zum Abschluss des sozial-diakonischen Praktikums und  bei den Abschlusskonzerten der Musikprofile der Klassen 9 und 7/8 auf und baten anschließend um Spenden für ein Projekt der GAW Hauptgruppe Osnabrück. Die Hauptgruppe unterstützt eine Initiative der evangelischen Kirche in Buenos Aires. Bei dem argentinischen Orchesterprojekt wird gezeigt, dass Musik das beste Mittel zur Integration benachteiligter Kinder und Jugendlicher ist. Die Jugendlichen erhalten Musikunterricht und Instrumente, ebenso wichtig sind das Miteinander im Orchester und die Sinnhaftigkeit des gemeinsamen Spielens. Ein herzlicher Dank für die Unterstützung, die über das GAW das Jugendorchester in Buenos Aires erreichte, ging an das evangelische Gymnasium Nordhorn, die spendefreudigen Eltern und natürlich die jungen Musiker.  

 
Diaspora-Hilfe mit persönlichen Kontakten
 GAW Vorstand 2014

Der neu gewählte Vorstand der GAW-Hauptgruppe Osnabrück: v.li. Dietmar Kutz, Friedrich Rost, Alfred Mengel, Anni Helms, Edda Kreiensiek, Robert Lutterbeck, Hartmut Giesecke von Bergh, Wiard Müntinga, außerdem sind Hans-Neithardt Hansch, Matthias Vos und Bärbel Recker-Preuin dabei.

Vorstandswahlen mit einstimmigem Ergebnis, neue Kontakte zu Gemeinden in Polen, Informationen über das Gesamtwerk und vor allem großzügige Hilfe für Diaspora-Gemeinden in aller Welt - das waren die Inhalte der Mitgliederversammlung das GAW Hauptgruppe Osnabrück.


Meistens laufen die Kontakte zu den protestantischen Kirchengemeinden in aller Welt über finanzielle Zuwendungen, wenn möglich sind aber die persönlichen Verbindungen die wichtigsten. So sieht das die GAW-Hauptgruppe Osnabrück. Reisen und Besuche in den kleinen Gemeinden führten Hartmut Giesecke von Bergh zum Beispiel nach Lateinamerika. Edda Kreiensiek, Leiterin der Frauenarbeit in der Hauptgruppe, berichtete über eine Reise nach Polen, andere Vorstandsmitglieder nahmen an Treffen der Hauptgruppen im Gesamtwerk teil. In jedem Fall geht es dabei um die Unterstützung der Diaspora-Gemeinden.

Direkte Einblicke in das Glaubensleben der reformierten Kirche in Rumänien gab den Mitgliedern Ernszt Daniel Maior, der als GAW-Stipendiat die Mitgliederversammlung besuchte.
Das gleiche hatten die Referenten des letzten Jahresfestes  im ev. ref. Synodalverband Grafschaft Bentheim, Nelson Kilpp und Dietmar Ahrens, gemacht. Sie hatten über  Brasilien, bzw. über ein Mutter-Kind-Projekt in der Karpaten-Ukraine berichtet.

Hartmut Giesecke von Bergh, Vorsitzender der Hauptgruppe stellte zwei Schulkonzerte in Nordhorn und Spelle vor, bei denen  für Diaspora Gemeinden gesammelt wurde. Jede Gelegenheit nutzen, um für das GAW und die Diaspora-Arbeit zu werben, so das Anliegen von Hartmut Giesecke von Bergh.

Erstmals wurde im vergangenen Jahr eine GAW-Gemeinde für ihr besonderes Engagement in der Diaspora-Hilfe ausgezeichnet. Die Urkunde erhielt die Melanchthon Gemeinde in Hagen a.TW.

Für die Vorstandsarbeit wurden zwei neue Mitglieder gewonnen: Gewählt wurden Dietmar Kutz, Ostercappeln, und Matthias Vos, Sögel. Dem Vorstand der Hauptgruppe gehören außerdem Hartmut Giesecke von Bergh, Wiard Müntinga, Hans-Neithardt Hansch, Edda Kreisensiek, Robert Lutterbeck, Alfred Mengel, Anni Helms, Bärbel Recker-Preuin und als Ehrenvorstandsmitglied Friedrich Rost an.

 
Konfirmanden spenden Taschengeld
Konfirmanden in Georgsdorf
Konfirmanden in Georgsdorf waren Gäste und Spender


Zu einem harmonischen und geselligen Treffen mit geballten Informationen zu Projekten in Braslien und der Ukraine wurde der Diasporabend zum 160. Jahresfest in der ev.- ref. Kirchengemeinde Georgsdorf in der Grafschaft Bentheim. (siehe auch unter "Jahresfeste") Während des Treffene warb Vorstandsmitglied Hans-Neithardt Hansch um Unterstützung der Diasporaarbeit und um neue Mitglieder. Als erste öffneten vier Konfirmanden ihr Herz und auch das Portemonaie. Sie spendeten ihr Taschengeld für die Christen in aller Welt. Hans-Neithardt dankte den Konfirmandinnen und Konfirmanden in Georgsdorf für ihre Großzügigkeit und ihr Interesse an der Diasporaarbeit. Die Spende der Konfirmanden zog weitere nach sich. Auch andere Teilnehmer spendeten bzw. traten der GAW Hauptgruppe Osnabrück bei. 
 
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