Ehrung mit Kreuz und Nadel
Ehrung Ehepaar Pfitzner
Seit zehn Jahren steht das Meppener Ehepaar Pfitzner der GAW Hauptgruppe treu zur Seite. Für alle Dienste, insbesondere für die gute Öffentlichkeitsarbeit, erhielten sie jetzt Dank und Ehrenzeichen. V.li., Robert Pfitzner, Hartmut Giesecke von Bergh, Helga Pfitzner und Hans Neithardt Hansch.

Seit zehn Jahren leisten sie in der GAW Hauptgruppe Osnabrück treue Dienste, nie im Vordergrund - aber immer effektiv: Helga und Robert Pfitzner. Während des Jahresfestes im Jahr 2002 in Meppen konnte das Ehepaar als Mitglied für das GAW gewonnen werden. Seitdem organisieren sie die GAW-Arbeit in der Gustav-Adolf Gemeinde in Meppen und flegen eine ausgesprochen gute und wirksame Öffentlichkeitsarbeit im Gemeindebrief. Es versteht sich, dass sich das GAW stets über eine "gute Presse" und eine liebevoll gestaltete GAW-Seite freuen kann. Selbstverständlich sind die Pfitzners bei vielen GAW Veranstaltungen der Hauptgruppe vertreten.

Während der letzten Jahreshauptversammlung in Engter dankte Hartmut Giesecke von Bergh für ihren Einsatz, Vorstandsmitglied Hans Neithardt Hansch schloss sich dem an und überreichte Helga Pfitzner das GAW-Kreuz und Robert Pfitzner die GAW-Anstecknadel als sichtbares Zeichen des Dankes.

 
Hartmut Giesecke von Bergh im GAW-Gesamtvorstand

Die Vertreterversammlung des GAW wählte während ihrer letzten Sitzung den Vorsitzenden der Hauptgruppe Osnabrück, Hartmut Giesecke von Bergh, in den Gesamtvorstand. Der Vorsitzende der Hauptgruppe Osnabrück wurde Nachfolger des Vorsitzenden der Hauptgruppe Ostfriesland Pastor Sven Grundmann, der satzungsgemäß ausschied. Hartmut Giesecke von Bergh ist einer von vier Beisitzern, die mit dem geschäftsführenden Vorstand die Belange des GAW Deutschland bestimmen. Giesecke von Bergh wurde für vier Jahre in dieses Amt gewählt.

„Ich möchte in dieser Zeit die Aktivitäten und Sichtweisen der Diasporaarbeit einer kleinen aktiven Hauptgruppe in die Weiterentwicklung des GAWs einbringen. Dabei liegt mir die Verbindung zu den Gemeinden und Kirchenkreisen besonders am Herzen, um das Anliegen der geschwisterlichen Hilfe für die kleinen evangelischen Minderheitsgemeinden in aller Welt als ein grundlegendes Kennzeichen christlichen Glaubens und Handelns hervor zu heben“ , sagte Hartmut Giesecke von Bergh.
Zu seinen persönlichen Schwerpunkten in der Arbeit im Gustav-Adolf-Werk gehören die Kontakte nach Osteuropa und Lateinamerika.

 
Meller Frauen erhalten das Bernsteinkreuz
Meller Frauen erhalten Bernsteinkreuz
Mit dem Bernsteinkreuz des GAW wurden ausgezeichnet: Annemarie Brünjes, die seit 51 Jahren Mitglied der Frauengruppe ist, 43 Jahre bzw. 41 Jahre setzen sich Martha Traub und Margret Radi ein und 36 Jahre sind Wilma Meier, Erika Quest und Margret Seroka dabei.

„Sie sind die Perle der Hauptgruppe Osnabrück“, sagte Pastor Hartmut Giesecke von Bergh. Der Vorsitzende der GAW Hauptgruppe meinte damit die Mitglieder der Frauengruppe Melle. Er zeichnete sechs Damen mit dem Bernsteinkreuz des GAW aus. Sie sind mehr als 35 Jahre dabei und haben in dieser Zeit Etliches für evangelische Christen in aller Welt geleistet.

Rund 15 Damen, gehören der Frauengruppe Melle im GAW Osnabrück an. Sie seien nicht nur „Perlen-Schmuck“ der Diaspora im Sprengel Osnabrück, sondern ein sehr aktive Zweig, so Giesecke von Berg. Die Frauen treffen sich unter der Leitung von Edda Kreiensiek einmal monatlich im Gemeindehaus der St. Petri Kirche. Kaffee, Kuchen und Gespräche stehen dann auf dem Programm, doch das ist nur geselliges Beiwerk. Hauptsächlich geht es den Frauen um Information über die Lebens- und Glaubensbedingungen der evangelischen Diaspora Gemeinden in aller Welt. „Sie setzen sich für Christen ein,  die ihren Glauben unter schwierigen Bedingungen leben müssen“, dankte Hartmut Giesecke von Bergh.

Neben der Information ist die tatkräftige Hilfe das Anliegen der Frauengruppe.  Alljährlich sammeln sie für ein Projekt der GAW-Frauenarbeit und tragen so zur Unterstützung der Diaspora Gemeinden bei.

„Frauen sind die treibenden Kräfte in unseren Gemeinden, wenn es um Nächstenliebe und tatkräftige Hilfe geht“, so Pastor Christoph Stiehl, der mit einer Andacht die Feierstunde zur Auszeichnung mit dem Bernsteinkreuz begann.

„Einfach Spitze, dass du da bist,“ sangen die Petri-Finken und fröhlicher hätte ihr Glückwunsch kaum ausfallen können.

 
Ehrung

Bernsteinkreuz für Friedrich Rost

 Ehrung von Friedrich Rost
Für 30-jähriges Engagement im GAW wurde Friedrich Rost mit dem Bernsteinkreuz ausgezeichnet: v.l. GAW-Präsident Dr. Wilhelm Hüffmeier, Luise Rost, Friedrich Rost und Hartmut Giesecke von Bergh.

„Er zeichnet sich durch Freundlichkeit und Fröhlichkeit aus und er ist von Natur aus ein Christ.“ Diese Wertschätzung von Prof. Dr. Wilhelm Hüffmeier, Präsident des GAW, ging an Friedrich Rost.  Seit 30 Jahren ist Rost Mitglied des GAW und seit 28 Jahren im Vorstand der Hauptgruppe Osnabrück aktiv.

Als Friedrich Rost vor fast 30 Jahren als Mitglied der evangelisch-reformierten Kirche zu einer GAW-Mitgliederversammlung entsandt  wurde, war er der richtige Mann zur recht Zeit. Das Programm des GAW, nämlich Menschen im Gemeindeleben zu unterstützen, die als Protestanten in der Minderheit in allen Ländern der Welt leben,  überzeugte den Osnabrücker. Er wurde GAW- Mitglied und zwei Jahre später stellvertretender Vorsitzender der GAW Hautgruppe Osnabrück. Dieses Amt wurde durch Aufgaben als  Geschäftsführers erweitert. Das alles ehrenamtlich, hob  Dr. Hüffmeier hervor. Der GAW Präsident dankte dem 88-Jährigen für seinen Einsatz und zeichnete ihn mit dem Bernsteinkreuz des GAW aus.

Friedrich Rost blieb bis 2008 stellvertretender Vorsitzender  und er ist weithin als Beisitzer im Vorstand der Hauptgruppe tätig. Zu seiner kirchlichen Arbeit gehörte auch das Engagement im Kirchenrat der reformierten Kirche Osnabrück, als Mitglied der evangelisch-reformierten Synode und bis 2000 als ehrenamtlicher Leiter des evangelisch-reformierten Rentamtes im Synodalverband.

Die Auszeichnung mit dem Bernsteinkreuz wurde Friedrich Rost während des Jahresfestes der GAW Hauptgruppe in Bad Bentheim verliehen

 
Vertreterversammlung in Osnabrück

Bundesweite Vertreterversammlung tagt in Osnabrück – Protestantische Hilfsorganisation unterstützt weltweit 150 Vorhaben

 Vertreterversammlung 2010 - Osnabrück
 Vertreterversammlung 2010

Gustav-Adolf-Werk fördert Predigtkirche Luthers

 

Osnabrück. Die bundesweite Vertreterversammlung des Gustav-Adolf-Werks (GAW) hat in Osnabrück ihren Projektkatalog für 2011 beschlossen. Mit 1,6 Millionen Euro will das Hilfswerk der Evangelischen Kirche in Deutschland weltweit insgesamt 150 Vorhaben unterstützen.

Das GAW ist die älteste Organisation im protestantischen Bereich und unterstützt evangelische Gemeinden, die in der Diaspora, also in der Minderheit, leben. Tätig ist die Organisation in Südamerika, Europa und Zentralasien.

Das im 19. Jahrhundert gegründete Hilfswerk stelle hauptsächlich Zuschüsse für Bauvorhaben zur Verfügung, so GAW-Generalsekretär Enno Haaks. „Meist erhalten die Partnerkirchen ein Drittel der Fördersumme aus Mitteln des GAW.“ Die anderen Gelder müssten die Antragsteller selbst aufbringen und durch andere Quellen abdecken, so Haaks.

Für die jährliche Vertreterversammlung bereitet ein Ausschuss die Vorstellung der nationalen und internationalen Projekte vor. Die Delegierten von bundesweit 24 Hauptgruppen beschließen einen Projektkatalog für das jeweils kommende Jahr. Jede Gruppe nimmt sich einiger Vorhaben an und verpflichtet sich, für diese die finanziellen Mittel aufzubringen.

„Die Devise lautet dabei: Alles auf Hoffnung“, schildert es Pastor Hartmut Giesecke von Bergh. Der erste Vorsitzende der Hauptgruppe Osnabrück hat zusammen mit den 200 Mitgliedern ein Jahr lang Zeit, seine Zusage durch Spenden in bare Münze umzuwandeln.

Die Delegierten beschlossen in Osnabrück ebenfalls eine Angliederung der Stiftung „Protestantische Identität und Ökumene“. Sie werde ihr Stiftungskapital von 700000 Euro in die Arbeit des GAW einbringen, sagte Haaks. Angenommen wurde auch der Antrag, die Renovierung der Predigtkirche Martin Luthers in Wittenberg bis 2017 mit jährlich 10000 Euro zu unterstützen.

Seit zehn Jahren fließen auch finanzielle Mittel in die innerdeutsche Diaspora und dabei überwiegend nach Ost-Deutschland, erläutert Enno Haaks. „Wir wollen dort der Entchristlichung durch zwei Diktaturen begegnen, indem wir protestantische Projekte in Schulen fördern.“

 

 
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