Unterstützung von Bibel bis Bettwäsche
GAW Hauptgruppe Osnabrück blickt nach Insterburg

GAW-Jahresfest
 Beim GAW-Jahresfest blickten Hartmut Giesecke von Bergh, Maria Goloshchapowa, Referentin Luise Wolfram und Russlan Semenjukow (v.l.) in Sulingen gemeinsam nach Insterburg.
Der Ort für das GAW Jahresfest war offensichtlich gut gewählt. Denn die große Gemeinde in Sulingen schloss sich dem Anliegen der Hauptgruppe Osnabrück, nämlich der finanziellen Unterstützung für den Aufbau eines Martin Luther Hauses in Insterburg, an. Beim Festgottesdienst wurden mehr als 1.000 Euro für dieses Projekt gespendet. Einen großen Anteil an diesem Erfolg hatten de GAW-Förderer Luise und Erhard Wolfram. 
„Das GAW hat schon viele Tiefs überstanden, deshalb werden wir auch weiter Diaspora Gemeinden rund um Königsberg helfen. Schließlich geht es immer um die Menschen,“ sagte Luise Wolfram und Maria Goloshchapowa, Pastorin aus Insterburg, ergänzte: „Wir wissen, dass unser Glaube uns gemeinsam weiterhilft.“
Derart aufmunterte Worte erfüllten die Kirche in Sulingen, als  Luise Wolfram, ehemalige Pfarrfrau in Sulingen und leidenschaftliche Unterstützerin der evangelischen Gemeinden in Osteuropa, den Festvortrag zum 165. Jahresfest der GAW Hauptgruppe Osnabrück hielt. Sie berichtete vom Glaubensleben im Raum Königsberg, den Problemen für die Gemeinden, den finanziellen Engpässen und von der vielfachen Unterstützung. 
Kaliningrad sei die Vorzeigestadt Russlands, Verlierer des wirtschaftlichen Aufschwungs seien die Minderheiten, so Luise Wolfram. Zum Beispiel die junge und wachsende Kirchengemeinde in Insterburg, heute Tschernjachowsk. Hier wird auch die Hauptgruppe Osnabrück aktiv. Mit der Unterstützung des GAW konnte ein Haus gekauft und grundsaniert werden. Zurzeit ruhen die Arbeiten am künftigen Gemeindehaus weil das Geld fehle, berichteten die russischen Gäste, die Pastoren Maria Goloshchapowa und Russlan Semenjukow. Mit der hohen Kollekte zum Festgottesdienst gibt es nun wieder Hoffnung für das Martin Luther Haus. 
Nicht nur in Sulingen waren die GAW-Mitglieder und ihre Gäste gut aufgehoben, wie Hartmut Giesecke von Bergh, Vorsitzender der Hauptgruppe, zufrieden feststellte. In Kirchdorf gab es einen harmonischen Diasporaabend mit Musik und vielen Projektinformationen und einen Tag später predigten GAW-Redner in neun weiteren Gemeinden des Kirchenkreises Diepholz.   

 
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