Jahresbericht 2018


Liebe Schwestern und Brüder, liebe Mitglieder unserer Hauptgruppe,

gern trage ich Ihnen den Bericht des Vorstands vor.
Zugrunde möchte ich das geistliche Wort des heutigen Lehrtextes aus dem Losungsbuch der Herrnhuter Brüdergemeinde legen.

Im 2. Petrusbrief, einem der späten Schriften des NT lesen wir:

Der Herr zögert nicht, die Verheißungen zu erfüllen, wie einige meinen, sondern ist geduldig mit euch; er will nicht, dass einige zugrunde gehen, sondern vielmehr, dass alle den Weg der Umkehr einschlagen (  2. Petr. 3,9 )

Manchmal sind wir ungeduldig. Schon 7 Jahre, fast auf den Tag genau, dauert der furchtbare Krieg in Syrien. Die Mächte von außen kämpfen um das Eigene, kaum je um die Zukunft der Menschen in Syrien. Ungeduldig kann man da werden, wo es um solche schrecklichen Kriegsorte geht, sei es Syrien oder auch die Ostukraine; seien es die anderen Schreckensorte in dieser Welt. Dass es endlich besser werden soll, wünschen viele Menschen, dass endlich die Wende eintritt. Individuell gilt das natürlich auch. Eine Wende zum Besseren kann nicht schnell genug kommen – natürlich!  Und glaubende Menschen sind dann zu allen Zeiten zu der Frage gekommen, warum Gott denn nicht eingreift. Wann endlich seine Liebe und Versöhnung und Frieden sich ausbreiten. Und ob er noch die Not der Menschen sieht, wahrnimmt.  Schon in der frühen Christenheit sagen einige. Ach, das wird nichts mehr. Gott hat uns längst vergessen. Unsere Not ist nicht in seinem Blick. Müssen wir also selber sehen, wie es besser zu gestalten geht? Oder müssen wir aufgeben? Und wie ist das mit unserm Glauben und unserer Zuversicht?
Der Verfasser des 2. Petrusbriefes gibt eine interessante Antwort. Keineswegs hat Gott seine Verheißungen vergessen. Sondern es ist ein Zeichen der Geduld. Der Geduld für all diejenigen, die noch umkehren sollen zu Gott. Zu seinem Gebot. Zur Nachfolge Jesu. Zu christlichem Tun aus Glauben. Es ist längst nicht bei allen so, dass die Umkehr zu Gott und zum Leben bereits ins Werk gesetzt ist. Ist es bei uns so? Bei dir, bei mir?  Ja, wir arbeiten auch im Gustav Adolf Werk daran, dass der Versöhnungsruf Jesu gehört wird. Und das Menschen von ihren Wegen, die weg von Gott führten, umkehren auf den Weg des Lebens. Es ist noch eine Ruhe vorhanden dem Volk Gottes; es ist noch Gnadenzeit, sich zu ihm zu wenden. Wir sollen den Ernst der Botschaft hören, aber auch den freundlichen Ton: es ist noch Zeit, und Du bist immer noch in Liebe gerufen. Den Weg der Umkehr zu Gott einzuschlagen. Mit den anderen auch.

Mein Bericht umfasst den Zeitraum der Mitgliederversammlung in Gretesch-Lüstringen am 5. April 2017 bis heute.

1.)    Vorstand
Der Vorstand fand sich zu Sitzungen zusammen, um die laufenden Dinge zu besprechen und unsere Aktivitäten zu planen.

-    am 15.6.17 in Bad Bentheim
-    am 23. 8. 17 in Melle Paulusgemeinde
-    am 13.11.17 im Anschluss an die ao MGV in Hasbergen. Hier hatte die MGV die Jahresprojekte für 2018 festgelegt, mit denen wir werben wollen, um unsere Spenden zusammen zu bekommen. Sie haben den aktuellen Flyer, den Bärbel Recker – Preuin in bewährter Weise erstellt hat, alle bekommen.
-    am 1.2.18 im Gemeindehaus in Ueffeln, KK Bramsche. Bei der Vorbereitung dieser heutigen Mitgliederversammlung hat der Schatzmeister  angeregt, drüber nachzudenken, die Spendensumme, die wir für den Projektkatalog zusagen wollen, im kommenden Jahr zu erhöhen. Wir haben uns darauf verständigt, dies ggf. im November für 2019 zu beschließen. Diese Überlegungen aber sind ein sehr gutes Zeichen; denn wir sammeln die Spenden für unsere Partner und wollen sie möglichst umfassend dafür auch einsetzen. Eine letzte Erhöhung unserer Spendensumme ist En de 2015 beschlossen worden. Das ist insgesamt höchst ambitioniert!

Der Vorstand hat auch in diesem letzten Jahr sehr gut zusammengearbeitet; alle haben ihre Aufgaben wahrgenommen und es ist ein sehr vertrauensvolles Miteinander.

2.    Das 174. Jahresfest im ev.-luth. Kirchenkreis Melle-Georgsmarienhütte

am 16. und 17. September 2017 in der Gemeinde Hilter aTW

Dieses Jahresfest war eines der bestbesuchten, die ich erlebt habe (in immerhin auch schon 12 Jahren!). Woran das lag, weiß ich nicht. Es mag vielleicht das Thema gewesen sein, dem wir uns zugewendet hatten: der Waldenserkirche in Italien mit einem ausgezeichneten Referenten, dem Pastor Winfrid Pfannkuche aus Bergamo. In historisch wie aktuell seht lebendiger Weise hat er uns den Dienst dieser vorreformatorischen Kirchen nahgebracht, die eine sehr wichtige Partnerkirche des GAW ist. OLKR Rainer Kiefer aus Hannover hat einen theologischen Vortrag im Rahmen des Reformationsjubiläums gehalten und damit seine Verbundenheit zu unserm Werk wieder einmal unter Beweis gestellt. Musikalisch umrahmt waren wir mit italieneschen Liedern, dargeboten von den beiden jungen Lehrerinnen Corinna Koppelmann und Andrea Giesecke von Bergh. Für alle, denke ich, das Ganze ein großes Vergnügen in einem informativen Abend.
Auch haben treue Prediger wieder am Sonntag danach oder auch noch später Diasporagottesdienst gehalten. Ich selbst war gern in der Gemeinde Melle Neuenkirchen und hatte dort aufmerksame Zuhörerinnen und Zuhörer.
Die Kooperation mit den gastgebenden Gemeinden muss immer neu gepflegt werden. Ich danke unserm Vorstandsmitglied Hans-Neithardt Hansch sehr, dass er diesen Dienst der Gastprediger weiterhin koordiniert, auch gegenwärtig zum Jahresfest im Kirchenkreis Emsland-Bentheim. Wir wollen auch zukünftig daran festhalten, den Gemeinden, in deren Bereich das Jahresfest stattfindet, Predigerinnen und Prediger zu entsenden. Im Jahr 2018 werden es zum ersten mal auch zwei Predigerinnen sein!


3.     Vernetzungen

Gustav-Adolf-Gemeinde 2018 Ev.-ref. Bergkirchengemeinde Osnabrück

In besonderer Weise ist die Bergkirche in Osnabrück Gastgeberin des interessanten Jahresfestes 2016 gewesen. Ich hatte bei der MGV im vergangenen Jahr davon berichtet und unsern Dank an die Gemeinde und besonders an unsere Mitglieder Gisela und Wiard Müntinga und Alfred Mengel ausgedrückt. Nun hat der Vorstand beschlossen, noch einmal eine Auszeichnung als Gustav-Adolf-Gemeinde des Jahres zu vergeben; das wird am kommenden Sonntag in der Bergkirche in Osnabrück sein. Ich lade die Vorstandsmitglieder und alle Interessierte sehr herzlich dazu ein. Möge diese Auszeichnung das Engagement dieser Gemeinde auch weiterhin erhalten und fördern!

Vertreterversammlung in Bonn 24. – 26. September 2017

Am Abend der Bundestagswahl reisten die Deligierten aus unserm Werk auf Einladung der Rheinischen Kirche nach Bonn zur Vertreterversammlung. Die Leiterin unserer Frauenarbeit Edda Kreiensiek nahm daran teil, ebenso der Vorsitzende. Wiard Müntinga hatte auf Bitten des Vorstands für den Rechnungsprüfungsausschuss kandidiert; er konnte in Bonn leider nicht dabei sein; die Wahl war leider nicht erfolgreich.
Auf der Vertreterversammlung waren eindrucksvolle Berichte von Projekten zu hören, u.an aus Österreich und aus Belgien. Ein Österreichprojekt haben wir auch für 2018 in  unseren Prospekt aufgenommen.
Die nächste Vertreterversammlung findet  vom 30.9. – 2.10. in Bad Urach /Württemberg statt. Von unserer Präsidentin Gabriele Wulz grüße ich Sie alle ganz herzlich!

Beisitzer im Gesamtwerk

Seit 2017 bin ich wieder im Vorstand des Gesamtwerks in Leipzig aktiv. Diese Arbeit, die unsere Hauptgruppe sehr bereichert, weil man dicht an den Informationen dran ist, macht mir große Freude. Es ist auch dort ein gutes Miteinander. Ja, die Fahrten sind weit und nicht immer ist es sehr geschmeidig mit meinen Dienstpflichten zu vereinbaren. Aber meist gelingt das.

Tagung der norddeutschen Hauptgruppen 12. – 14.1.2018 in Hamburg Wilhelmsburg

An der diesjährigen Tagung der norddeutschen Hauptgruppen, die zur Koordination unserer Arbeit im GAW nach meinem Eindruck immer wichtiger wird, nahmen diesmal viele Mitglieder aus unserer Hauptgruppe teil; wir waren da zahlenmäßig sehr gut vertreten. Schwerpunkt war der ausführliche Bericht von Erzbischof Dietrich Brauer aus Moskau. Außerdem wurde aus der Arbeit in Kasachstan berichtet. Und der Generalsekretär, der auch zwei eindrucksvolle Stipendiaten mitgebracht hatte, informierte über seine Reise in  den Vorderen Orient. Dies wird uns überleiten zu unserm diesjährigen Jahresfest. Mit dem Blick auf die Lage der Christinnen und Christen im Vorderen Orient.

Die Tagung der norddeutschen Hauptgruppen wird im Jahr 2019 in Aurich stattfinden; dazu haben Vertreter des Hauptgruppe Ostfriesland freundlich eingeladen. Termin zum Vormerken: 11. – 13.1.19 in Aurich.

Diasporakammer

Die Diasporakammer in Hannover tagt regelmäßig und versucht, das Anliegen der Diasporaarbeit zwischen den verschiedenen Werken zu koordinieren. Ein Thema unter anderen war beispielsweise die Frage, wieweit das GAW Vikare bei ihren Studienreisen mit einem kleinen Beitrag unterstützen könnte, um den Kontakt auch zur jüngeren Theologengeneration aufzubauen. Dies trifft für unsere Landeskirche aus die HG Hannover zu, auf deren Gebiet das Predigerseminar Kloster Loccum liegt. Das Ganze ist jedoch in der praktischen Durchführung recht schwierig.
Rainer Kiefer hält die Fäden in der Diasporaarbeit kenntnisreich in der Hand; er ist eine ganz wichtige Verbindung unserer Diasporaarbeit zu unserer Landeskirche.


Vortragsarbeit


Am 11. Dezember folgte ich einer Einladung des Evangelischen Arbeitskreises der CDU in Münster zu einem Vortrag über unsere Projekte in Asien. Ich hatte dort ein interessiertes Publikum; leider waren die Wetterverhältnisse an diesem Tag bescheiden, so dass viele potenzielle Zuhörer nicht dabei sein konnten. Das war dem Veranstalter natürlich unangenehm – ich kenne das aus der Gemeinde zuhaufe. Aber ich bin gern dieser Einladung gefolgt.

In der Frühstücksrunde der ev.-ref. Gemeinde Meppen Schöningsdorf war ich am 14. Dezember vormittags zu Gast. Für beide Veranstaltungen gilt für mich auch weiterhin: dass ich diese Vortragsarbeit mit einer eindrucksvollen Bitte um eine Spende für unsere Arbeit verbinde. Das ist in fast allen Fällen problemlos. Und die Termine müssen nicht immer in der Adventszeit sein ...

Gern bin ich der Einladung von Frau Kreiensiek einmal wieder in unsere hervorragende Frauengruppe in Melle mit einem Vortrag am 5.2. gefolgt. Mitglieder der Frauenhilfe in Melle Petri waren auch dabei. Auch von dieser Stelle grüße ich unsere Frauengruppe sehr herzlich und danke für die jahrzehntelange Treue!

Inzwischen habe ich eine Einladung durch unser Vorstandmitglied Dietmar Kutz nach Venne für den 22.9. erhalten.

Ich halte solche Vorträge gern,  Frau Kreiensiek tut das auch.

Am Erntedankfest 2017 war ich zum 150. Jubiläum der ev.-ref. Gemeinde Georgsdorf eingeladen. Hatte dort die Gelegenheit, das GAW und unsere Arbeit vorzustellen und die Kollekte, die wir uns mit Brot für die Welt geteilt haben, anzusagen. Die halbe Kollekte ist eine große Kollekte geworden, wie unser Schatzmeister Robert Lutterbeck bestätigen wird.

Und ich hatte auch Gelegenheit, mit dem ref. Kirchenpräsidenten Martin  Heimbucher über unsere Arbeit zu sprechen.

Immer wieder ergeben sich Gelegenheiten, so beispielsweise beim jährlichen Treffen  der Beauftragten für  Konfessionsökumene in den Sprengeln Ostfriesland und Osnabrück, die in diesem Jahr am 7. Februar 2018 im Kloster Frenswegen stattfand. Die Leitung haben Landessuperintendentin Dr. Birgit Klostermeier aus Osnabrück und Landessuperintendent Dr. Detlev Klahr aus Emden. Da hat das GAW Sitz und Stimme und die Chance, aus der Begegnung mit den Partnergemeinden den ökumenischen Blick zu weiten.

4.    175. Jahresfest 9. und 10. September 2018  im ev.-luth. Kirchenkreis Emsland-Bentheim

Wir bereiten uns auf das Jahresfest im Kirchenkreis Emsland-Bentheim vor, das in Meppen in der Gustav-Adolf-Gemeinde stattfinden wird. Als Thema haben wir die Situation  der Christen im Nahen Osten gewählt. Dazu wird uns einer der kenntnisreichsten Experten der Region, Prof. Dr. Martin Tamcke aus Göttingen vortragen. Außerdem haben wir Generalsekretär Enno Haaks gebeten, einen Bericht über unsere Projekte vor allem in Syrien zu geben. Wir haben den Fonds für bedrängte und verfolgte Christen ganz besonders als eines unserer Projekte, jetzt schon über mehrere Jahre ausgewählt. Auch bei der Konfirmandenspende erfreuen sich diese Unterstützung vor allem der evangelischen Schulen großer Beliebtheit. So hat etwa die HG Hannover von erheblich höheren Spendeneingängen wegen der Projektarbeit in Syrien berichtet. Bei uns ist es nicht ganz anders.
Mit dem Ortspastor Ralf Krüger ist vieles vorbesprochen, außerdem mit Superintendent Dr. Bernd Brauer. Wir werden in  jedem Fall eine Unterstützung erfahren. Bisher haben sich 11 Gemeinden angemeldet, um Gastprediger zu bekommen; da ist noch Luft nach oben. Ich bitte insbesondere auch unser Vorstandsmitglied Matthias Vos aus Sögel hier noch einmal bei den Kollegen nachzufassen.
Das Jahresfest ist unser 175. Das ist eine besonders segensreiche lange Zeit. Gut, dass wir dazu in einer Gustav-Adolf-Gemeinde sind. Der Vorstand hat in diesem Zusammenhang eine Bitte des Gesamtwerks erhalten, die Geschichte der Hauptgruppen besonderen Höhepunkten sozusagen schlaglichtartig darzustellen. Hier sind inzwischen Unterlagen gesichtet worden. Ich bin unserm Vorstandsmitglied Hans-Neithardt Hansch sehr dankbar, dass er sich dieser Aufgabe annehmen wird. Wenn alles gelingt, wird es einen Bericht über diese Geschichte bei der ao MGV am 12. November 2018 in Melle Paulus geben. Freuen Sie sich darauf!
Und bereiten Sie sich mit Hilfe des sehr lesenwerten neuesten Heftes über den Vorderen Orient aus dem Gesamtwerk vor, das wir Ihnen heute zum Schleuderpreis von 5 euro mitgebracht haben – Bitte bei Bruder Mengel, dem Chef unseres Büchertisch. Werbebitte: Sie MÜSSEN das lesen!

Zum Jahresfest lade ich Sie alle ganz herzlich ein. Es wäre schön, wenn  wir wieder so viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie in Hilter wären.

Das Jahresfest 2019 wird voraussichtlich in Ueffeln im Kirchenkreis Bramsche sein. Der dortige Pastor Michael Grimmsmann hat uns gegenüber eine freundliche Einladung ausgesprochen. Näheres steht noch nicht fest, außer dem Termin:  14./15. September 2019. So lange müssen wir vorplanen...

5. Besonderes

Auch eine Frucht der Diasporaarbeit: im Juni haben meine Frau und ich in Bischkek in Kirgistan Bischof Alfred Eichholz besucht. Für eine Woche waren wir in  seiner Bischofskanzlei privat zu Gast. Viel Zeit haben dieser liebe  Freund und seine Frau Larissa uns geschenkt. So konnten wir die diakonischen Projekte der kirgisischen lutherischen Kirche ansehen  und uns über den neuesten Stand in formieren. Kirgistan war ja auch das Projekt der Frauenarbeit des Gesamtwerks im Jahr 2017.

Im Herbst besuchten meine Frau und ich Pastorin Agnes von Kirchbach in St. Claud bei Paris. Sie war ja die herausragende Referentin bei der Tagung der norddeutschen Hauptgruppen im vorigen Jahr in Bad Bentheim gewesen. Jetzt zeigte sie uns ihre Gemeinde, die Räumlichkeiten etc. und berichtete von der Situation der evangelischen Christen in Frankreich. Eine besonders schöne Begegnung war das!

Und durch die früheren Kontakte mit dem österreichischen Bischof Dr. Michael Bünker ist es mir gelungen, für unseren Kirchenkreiskonvent Emsland-Bentheim zu unserm Besuch im Herbst in Wien einen Gesprächstermin über die Situation der evangelischen Kirche in Österreich, auch eine Diasporakirche, zu vereinbaren. So ergänzen sich die GAWArbeit und mein Dienst als Pastor in unserm Kirchenkreis hervorragend.

 
Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.
Durst, kein Zugang zu frischem, gesundem, reinen Wasser, das ja lebenswichtig für Mensch und Tier ist: viele Menschen in der Welt leiden unter diesem grundlegenden Mangel an Lebensqualität. Auch bei manchen unserer evangelischen Geschwistern gibt es solchen Mangel. Dass wir besonders Wasserprojekte in den Blick nehmen und fördern, dass wir an der Seite derer stehen, die Zugang zu gesundem Trinkwasser als ein Menschenrecht verstehen, versteht sich von selbst. Aber das Bibelwort, das als Jahreslosung 2018 gewählt wurde, erinnert noch viel elementarer daran, dass Gott sich unserer Nöte, aller Nöte, der äußeren und der geistigen, annimmt. In Liebe annimmt und seinen Leben schaffenden Willen sagt. In Jesus Christus und seinem Wort erfahren wir davon, begegnen wir diesem Gott des Lebens. Dass es diese Quelle lebendigen Wassers gibt, dass sie nicht versiegt, sondern immer neu Leben schafft, ist die wunderbare Wahrheit dieser Botschaft.
In unserem Dienst mit den und für die evangelischen Glaubensgeschwister in aller Welt sind wir darin im Gustav-Adolf-Werk verbunden.
Mindestens 1,6 Millionen € beträgt die Hilfe unseres Werkes für die Partnerkirchen in der Diaspora. Neben Gesundheitsprojekten und Sorge für die elementaren Dinge des Lebens geht es um den Erhalt und die Erneuerung von Kirchen und Gemeindehäusern, Pfarrhäuser und diakonischen Zentren. Wir helfen bei der Motorisierung, um Gottes Wort auch an entlegenste Winkel unserer oft sehr  weitläufigen Partnergemeinden zu bringen. Es gibt  Bildungsprogramme, diakonische Projekte, Minderheitenhilfe im Gustav Adolf Werk. Der Fond für bedrängte und verfolgte Christen wendet sich besonders Partnern in den Kriegsgebieten in Syrien, sowie im Irak und in Ägypten zu.
Zu allen diesen Gaben, für die wir auch in unserer Hauptgruppe Osnabrück um Spenden werben, werden Sie gebraucht. Ihr Interesse, Ihr Mitdenken, Ihre Meinung, Ihr Rat und Ihre Spenden sind gefragt. Kommen Sie in  unsere Hauptgruppe. Richten Sie mit uns gemeinsam den Blick über den Tellerrand des Eigenen und helfen Sie unseren evangelischen Glaubensgeschwistern da, wo sie Minderheiten sind.
Beim Jahresfest im Herbst 2018 werden wir die angespannte Situation der Christen im Nahen Osten besonders in den Blick nehmen. Im Gustav-Adolf-Werk wissen wir genau und konkret um die Geschicke der angefochtenen evangelischen Glaubensgeschwister. Unser Hauptreferent für das Jahresfest am 8. September ab 18 Uhr in den Gemeinderäumen der Gustav-Adolf-Gemeinde in Meppen  hat zugesagt. Es ist Prof. Dr. Dr. Martin Tamcke aus Göttingen. Ich lade Sie schon heute herzlich ein, dabei zu sein. Und bringen Sie andere einfach mit.
Und wenn Sie überhaupt mitmachen möchten im Einsatz für evangelische Minderheiten, dann werden Sie bei uns Mitglied. Wir suchen engagierte Christinnen und Christen, die mithelfen. Mit Gebet und Gabe, mit Information und Dazulernen. Und wir sind total preisgünstig – mit 20 € im Jahr sind Sie dabei!  Rufen Sie mich gern an (05922-2352) Und seien Sie gesegnet – mit einem Herzen voller Liebe und gestärkt von der steten Quelle lebendigen Wassers:  Christus!  

Ihr            
Hartmut Giesecke von Bergh, Pastor, Vorsitzender der Hauptgruppe Osnabrück des GAW)
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