Projekte 2017

Diese Projekte unterstützt die Hauptgruppe Osnabrück mit insgesamt 12 000 Euro:

 

Hilfsfond: “Hilfe für bedrängte und verfolgte Christen

In den Kriegsgebieten des Nahen Ostens und in anderen Krisenregionen der Welt leiden viele Menschen unter Entbehrungen und Verfolgung ihres Glaubens wegen. Der Hilfsfond ermöglicht rasche Hilfe in Notfällen, z. B. in Ägypten, wo mit GAW-Hilfe das Salam-Krankenhaus in El-Qanatir Elkhaireya saniert wird, oder in Syrien, wo Bildungsarbeit an evangelischen Schulen neu ermöglicht wird.

 

 

Italien:

Waldenser Kirche und die Casa Valdese

Die Casa Valdese in Torre Pellice ist für die Waldenser Kirche in Italien mehr als nur ein Gebäude. Das 120 Jahre alte Gebäude ist ein Symbol für die Verfolgung der Waldenser Christen, es ist Synodalgebäude, Verwaltungssitz, Museum und Archiv. Um das denkmalgeschützte Gebäude erhalten zu können, werden dringend Spenden für die Sanierung erbeten. Die Fassade muss erneuert werden, ebenso die Fenster. Die Waldenserkirche erbittet unsere Unterstützung. 

 

Kirgisistan:

Das Pfarrhaus in Bischkek

„Der Zustand des Pfarrhauses in Bischkek ist viel schlechter als schlecht“, betont Bischof Alfred Eichholz. Durch ständige Feuchtigkeit haben sich die Fußböden aufgelöst, die Wände sind voller Schimmelbelag. Das Wohnen und Arbeiten in diesem Haus ist gesundheitsgefährdend. Es muss abgerissen werden. Geplant ist ein Neubau an dieser Stelle. Es soll ein Wohnhaus für die Pfarrersfamilie mit Pfarramt entstehen.

 

Kuba:

Drei Gebäude – eine Gemeinde

In der Provinz Matanzas im Nordwesten Kubas gibt es drei reformierte Gemeinden. In allen Gemeindehäusern besteht erheblicher Renovierungsbedarf: die Sanitärbereiche des Gemeindehauses in Cidra sind zurzeit wegen Einsturzgefahr gesperrt. Im Ort Uniòn Los Reyes kümmert sich die Gemeinde speziell um ältere Menschen, sie bietet ihnen medizinische Hilfe und warme Mahlzeiten. Es werden Spenden für die renovierungsbedürftige Küche gebraucht. Sozialarbeit für ältere und behinderte Menschen ist auch das Hauptaufgabengebiet in der Gemeinde La Playa. Auch hier ist die Gebäudesanierung überfällig.

 

Ungarn:

Wunden heilen und Versöhnung bringen

Gemeinsamkeit ist für die Roma-Mission das Mittel zur Versöhnung. Roma und Ungarn sollen erleben, dass es vor Gott keine Unterschiede gibt. Das Netzwerk arbeitet daran, ethnische Konflikte zu heilen und die Distanz zwischen den Bevölkerungsgruppen aufzulösen. Fortbildungen und verschiedene Veranstaltungen sollen Barrieren auflösen und das Zusammenleben erleichtern.

 

Kirgisistan und Kasachstan:

Jedes Kind soll eine Familie haben

Die Frauenarbeitsgemeinschaften im GAW unterstützen im Jahr 2017 unterschiedliche Projekte in Zentralasien. Auch die Meller Frauengruppe sammelt unermüdlich Spenden. In diesem Jahr für eine Tagesstätte für behinderte Kinder und das Altenheim „Haus der Barmherzigkeit“ und für Frauen aus Kinderheimen „Unsere Stimme“ in Kirgisistan. In Kasachstan stehen u.a. die diakonische Familienhilfe „Jedes Kind soll eine Familie haben“ und die Obdachlosenhilfe im Vordergrund.

 
Projekte 2015



In 134 Projekten in aller Welt engagiert sich das GAW im Jahr 2015. Die Hilfe ist vielfältig. Die Diasporagemeinden erhalten Unterstützung beim Gemeindeaufbau, für den Neu- und Umbau ihrer Kirchen, Gemeindezentren und diakonischer Einrichtungen. Das GAW finanziert Renovierungen, Bildung, Stipendien, die Kommunikation, geistliche Begleitung, Motorisierungshilfen und vieles mehr. Alle Generationen in den Minderheitsgemeinden sollen davon profitieren.
Insgesamt stellt das GAW Gesamtwerk 2,2 Millionen Euro für die Vorhaben zur Verfügung. Die Hauptgruppe Osnabrück möchte sich an sieben Projekten mit 12.000 Euro beteiligen.

Sondersammlung Naher Osten: “Hilfe für bedrängte und verfolgte Christen“
Dieser Fond braucht schnelle Unterstützung. In den Kriegsgebieten des Nahen Ostens leiden viele Menschen unter Entbehrungen und Willkür und Verfolgung ihres Glaubens wegen. Viele Syrer fliehen aus ihrer  Heimat. In den evangelischen Schulen in Holms und Aleppo wird trotz der Kriegswirren versucht, christlichen und muslimischen Kindern Bildung und Toleranz zu vermitteln. Außerdem werden aus dem Fond Schul- und Krankenhausprojekte im Irak und in Ägypten unterstützt.

Evangelisches Schulzentrum Rostock  
Die Stiftung Michaelshof in Rostock fördert Menschen mit Behinderung und setzt sich für die gleichberechtigte Teilhabe ein. Sie betreibt eine Förderschule, der eine Grundschule folgte, die sich jetzt zu einer integrierten Gesamtschule mit gymnasialem Zweig entwickeln soll. Wegen dieser Erweiterung ist ein Umzug an einen neuen Standort geplant. Im neuen Schulzenturm wird ein Andachtsraum eingerichtet, in dem Kinder und Jugendliche mit und  ohne Behinderung Gemeinsamkeit erfahren können.

Zentrum „Unsere Stimme“ in Kirgisistan
Die Stiftung „Unsere Stimme“ der lutherischen Kirche in Biskek unterstützt Mädchen, die aus Kinderheimen entlassen werden. In einem Wohnzentrum lernen sie ihr Leben eigenständig zu gestalten. Der Bedarf nach Betreuungsplätzen ist groß. Leider wird es immer  schwieriger, das Zentrum zu erhalten. Die Stiftung möchte das Gebäude möglichst erweitern, damit noch mehr benachteiligte Mädchen ihr Leben zu bewältigen lernen.

Wärme für die Kirche in Omsk
Vor 20 Jahren wurde der Christuskirchenkomplex im sibirischen Omsk gebaut. Leider traten in den letzten Jahren vermehrt bauliche Mängel auf. Das Dach und die Mauern sind inzwischen isoliert, die Fenster erneuert. Um einen angenehmen Aufenthalt in der Kirche - auch bei strengem Frost - zu ermöglichen, sollen jetzt die alten Heizungskörper ausgetauscht werden. In den Gottesdiensten wird eifrig für dieses Projekt gesammelt, allein wird die Gemeinde die Sanierung nicht stemmen können.

Diakoniezentrum Timotheus in Komarno
Trotz wirtschaftlicher Engpässe versucht die reformierte Kirchengemeinde im südslowakischen Komarno das Gemeindeleben aufrecht zu erhalten. Im ihrem Diakoniezentrum, dem Timotheus-Haus, sollen trotz aller Widrigkeiten die Hilfe für Benachteiligte erweitert  werden. Das ehemalige Waisenhaus soll zu einem Altenheim umgebaut  werden. Für die Isolierung, den Außenputz und die Fußböden bittet die Gemeinde um Unterstützung.

Projekt „Mehr Bildung, weniger Gewalt“
Caracas, Venezuela, gilt als die gefährlichste Hauptstadt der Welt. Gewalt ist an der Tagesordnung. Besonders Jugendliche leiden darunter, sie erhalten kaum Lebensperspektiven. Accion Ecumenica (AE) ist eine Initiative von Christen unterschiedlicher Konfessionen. Sie errichtete ein Gebäude in dem ein Gesundheits- und Dokumentationszentrum, Seminarrräume und Bibliothek untergebracht sind. Die AE widmet sich hier der Gewaltprävention, der Bildung und strengt Projekte zur Deeskalation an. Das Projekt „Mehr Bildung, weniger Gewalt“ muss erweitert werden.

Dios es Amor – Gott ist Liebe
Die evangelische Kirche in Spanien steht im Mittelpunkt der Frauenarbeit 2015. In verschiedenen Projekten möchte die GAW Frauengruppe Melle, spanische Frauen unterstützten, die familiäre Gewalterfahrungen gemacht haben oder als Migrantinnen in Spanien Fuß fassen möchten. Es wird für die Lebensmittelunterstützung und die Integration von Migrantinnen gesammelt, außerdem soll der Renten- und Pensionsfond evangelischer Pastoren gefüllt werden.