Die Petrusgemeinde ist ausgezeichnet

Lüstringen ist Gemeinde des Jahres 2015

Die Konfirmanden der Petrusgemeinde in Osnabrück-Lüstringen hatten zu ihrer Einsegnung einen besonderen Wunsch: mit ihrer Konfirmandengabe wollten sie Gleichaltrige in Transkarpatien unterstützen, die sich dort zu einem Sommercamp treffen. Für die GAW-Hauptgruppe Osnabrück war das ein willkommener Anlass, die Petrusgemeinde in Lüstringen als „Gemeinde des Jahres 2015“ auszuzeichnen.

 Die Petrusgemeinde ist GAW-Gemeinde des Jahres 2015: Robert Lutterbeck, Mattes Bußmann, Matthias Bochow, Hans Neidhardt Hansch, Günther Wibbeler und Edda Kreiensiek.
Die Petrusgemeinde ist GAW-Gemeinde des Jahres 2015: Robert Lutterbeck, Mattes Bußmann, Matthias Bochow, Hans Neidhardt Hansch, Günther Wibbeler und Edda Kreiensiek.

Die Petrusgemeinde in Osnabrück ist als Reisegemeinde bekannt. Seit ihrer Gründung im Jahr 1957 ist sie weltoffen, gastfreundlich und ein zuverlässiger Partner für Gemeinden in aller Welt. Und sie unterstützt die Anliegen der GAW Hauptgruppe Osnabrück. Im Gemeindezentrum fanden stimmungsvolle GAW-Jahresfeste statt, zu Sitzungen ist die Hauptgruppe dort ebenfalls gern gesehen.

Ein „Sahnehäubchen“ dieser guten Beziehungen setzten in diesem Jahr die Konfirmanden auf. Mit ihrer Konfirmandensammlung in Höhe von 990 Euro wollten sie nicht nur der eigenen Gemeinde helfen, sondern auch Jugendlichen in der Welt. Sie suchten im Projektekatalog des GAW und entdeckten das Sommercamp in Transkarpatien als geeigneten Empfänger. Hier kommen in jedem Jahr ca. 2000 Jugendliche in vier Camptreffen zusammen, nicht nur um ihren Ferienspaß zu haben, sondern um christliche Gemeinschaft zu pflegen. „Das intensive Beisammensein im Sinne des christlichen Glaubens steht im Camp im Mittelpunkt“, sagte Hans Neidhardt Hansch, als er die Auszeichnung zur „Gemeinde des Jahres 2015“ übergab. Er dankte den Konfirmanden für ihre Wahl und der Petrusgemeinde für ihren langjährigen Einsatz.

Für Ex-Konfirmand Mattes Bußmann war es die Bestätigung, mit den Jugendlichen in Osteuropa die Richtigen unterstützt zu haben. Kirchenvorsteher Günther Wibbeler nahm die Urkunde entgegen. Für ihn war die Auszeichnung ebenfalls Bestätigung der Petrusarbeit. Die Unterstützung von Diaspora –Gemeinden soll in Zukunft intensiviert werden.