Hagen wird erste GAW-Gemeinde

Hagen wird erste GAW Gemeinde
Die Melanchthon-Gemeinde ist die erste GAW-Gemeinde. Das Gustav Adolf Werk dankte damit für die langjährige Unterstützung der religiösen Minderheiten in aller Welt. V.li. die GAW-Vorstände Robert Lutterbeck, Anni Helms, Hans Neidhardt Hansch, sowie Christa Mikkin, Pastor Stefan Wagner, Wolfgang Schumacher, Präses Alfred Mengel und Pastorin Andrea Heßling.

Zum ersten Mal zeichnete die Hauptgruppe Osnabrück die „GAW-Gemeinde“ des Jahres aus. Die Anerkennung erhielt die evangelische Melanchthon Gemeinde in Hagen.
Mit einem Festgottesdienst feierten die Gemeindeglieder und GAW-Gäste die Auszeichnung. „Das GAW hilft den verstreuten protestantischen Christen in aller Welt“, erläuterte Alfred Mengel,  Präses der reformierten Kirche, in seiner Predigt.  Den verstreuten Christen, die in der Minderheit ihren Glauben leben, wird durch das GAW vielfache Hilfe zuteil.  „Danke, dass Sie mithelfen, Menschen in der Verkündigung zu stärken“, ergänzte Alfred Mengel.

Gewöhnlich bittet das GAW für diesen Zweck um Spenden. Jetzt sei der Tag des Dankes an eine Gemeinde, die sich seit vielen Jahren für die evangelischen Minderheiten und das GAW einsetzt, versicherte Hans Neidhardt Hansch, GAW-Vorstandsmitglied und Superintendent  i. R. Er übergab dem Hagener Pastor Stefan Wagner die Urkunde mit der Ernennung zur GAW-Gemeinde.
Die GAW-Arbeit sei durch Martin Mikkin fest in Hagen verwurzelt, betonte Hansch. Der im letzten Jahr verstorbene Kirchenvorsteher war Diasporabeauftragter in der GAW Hauptgruppe.

Diaspora-Beauftragter Wolfgang Schumacher
Neuer Diaspora-Beauftragter der Melanchthon Gemeinde Hagen wurde Wolfgang Schumacher. Von Hans Neidhardt Hansch erhielt er das Diaspora-Dach und die GAW-Nadel.

Stefan Wagner benannte mit Wolfgang Schumacher den Nachfolger für Martin Mikkin. Hans Neidhardt Hansch überreichte dem neuen Beauftragten ein Diaspora-Haus - ideal zum Sammeln von Spenden - und wünschte ihm einen weltweiten Blick auf die evangelischen Minderheiten.